Meine Bücher - Unterhaltung - lesenswert, aber nicht nur!
"Die Tore der Welt" von Ken Follett
Die Fortsetzung von "Die Säulen der Erde". Mein Gott, was dieser Ken Follett sich da alles wieder ausgedacht hat - aber natürlich auf spannende Art und Weise. "Die Tore der Welt" ist ein würdiger Nachfolger mit einem grossen Spannungsbogen. Erzählt wird die (Lebens-)Geschichte von verschiedenen Protagonisten im Städtchen Kingsbridge, wo Jack Builder zweihundert Jahre zuvor eine wunderbare Kathedrale gebaut hat. Das Buch sprüht vor Leidenschaft, Liebe, Hass, Verrat und ... und... und... Ein tolles Buch, das mit fast 1300 Seiten den Leser bzw. die Leser lange auf die Folter spannt. Trotz einigen Längen wird es aber nie langweilig. Und der Stil Ken Folletts ist unverkennbar: Fesselnd und mit viel Liebe zum Detail geprägt... Fazit: Das Buch ist sehr, sehr, sehr empfehlenswert! Vielleicht weniger für Lesemuffel...
"Die Säulen der Erde" von Ken Follett
"Im mittelalterlichen England träumt Steinmetz Tom Builder, eine Kathedrale zu bauen. Es herrschen jedoch Krieg und bittere Armut im Land. Nach dem Tod seiner Frau trifft Tom auf die geheimnisvolle Ellen, die verstoßen und rechtlos mit ihrem Sohn Jack in den Wäldern lebt und die seine Gefährtin wird. Nachdem schließlich unter einem neuen König, Heinrich II., Frieden im Land einkehrt, gelingt es Tom mit Hilfe von Jack,seine Pläne doch noch zu verwirklichen." Ein sagenhaftes Buch, das mitreisst und schlaflose Nächte garantiert! Wie übrigens auch alle anderen Bücher des US-Schriftstellers Ken Follett.
"Der Schwarm" von Frank Schätzing
"Ein Fischer verschwindet vor Peru. In der norwegischen See stossen Ölbohrexperten auf merkwürdige Organismen. Auch die Wale vor British Columbia verhalten sich seltsam. Scheinbar besteht kein Zusammenhang. Doch der norwegische Biologe Sigur Johanson glaubt nicht an Zufälle. Ebensowenig der indianische Walforscher Leon Anawak. Eine Katastrophe bahnt sich an. Während die Welt an den Abgrund gerät, kommen die Wissenschaftler der ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur." Es ist das wohl beste Buch von Schätzing. Intensiv und detailreich beschreibt er die vermeintliche Rache der Natur. Imposante Szenerien wechseln sich ab mit manchmal ein wenig langatmig wirkenden Personenbeschreibungen. Der Schluss, ja der Schluss ist allerdings dann sehr überraschend und ein klein wenig entäuschend, wohl aber die Konsequenz, dass das Buch einfach mal fertig sein muss...
"Lautlos" von Frank Schätzing
"Köln, kurz vor dem G8-Gipfel. Der Physiker Liam O'Connor hat eine seltsame Vermutung: Wird Köln von einer unbekannten Macht heimgesucht? Dann stösst O'Connor auf eine unheimliche Verschwörung. Kann er noch eine Katastrophe verhindern?" Ein sehr spannendes Buch - zu Beginn und ganz am Schluss. Allerdings hat es auch seine Überlängen, genau so wie man es von Schätzing erwarten kann. Er liebt die Details und verliert sich manchmal ein wenig darin. Das führt leider dazu, dass das Lesen oftmals ein wenig Überwindung braucht. Belohnt wird der Leser bzw. die Leserin aber mit einem insgesamt spannenden, verblüffenden und letztlich sehr tollen Buch.
"Panic" von Mark T. Sullivan
"Acht Jäger machen im nördlichen British Columbia Jagd auf Hirsche. Da taucht ein Unbekannter auf, der ihnen die Verbindung zur Außenwelt abschneidet. Zehn Tage lang sind sie ihm, der sich als grausamer Killer entpuppt, gnadenlos ausgeliefert. Er lässt sie fühlen, was die von ihnen gejagten Hirsche erdulden mussten. Nur Diana Jackman, in deren Adern indianisches Blut fließt, scheint seinem wahnwitzigen Tun Einhalt gebieten zu können." Noch Fragen? Nein, dann lesen... Der Thriller hat es in sich, auch wenn der Schluss, wie leider bei vielen solchen Büchern, dann irgendwie doch nicht die ganze Spannung des Buches widerspiegelt.
"Black Monday" von R. Scott Reiss
"Flugzeuge stürzen vom Himmel, Kraftwerke explodieren, Kommunikation und Versorgung brechen zusammen. In kürzester Zeit fällt die zivilisierte Welt zurück ins finsterste Mittelalter, Millionen Menschen sterben. Das Pentagon vermutet eine Welle terroristischer Anschläge. Doch der Virologe Greg Gerard befürchtet Schlimmeres: eine Seuche, die die gesamte Menschheit ausrotten wird. Auf der Suche nach der Ursache der Katastrophe kämpft er sich schließlich allein durch ein Amerika, das in völliger Auflösung begriffen ist. Gejagt von einem perfekten Killer, der alles tun wird, um eine Rettung zu verhindern." Ein fesselnder Thriller mit Endzeitstimmung. Spannend, genau so, wie ein Pageturner eigentlich sein muss! Übrigens im Moment für unter 6 Franken erhältlich...
"Kryptum" von Agustin Sanchez Vidal
"Tief unter der spanischen Stadt Antigua schlummert ein Geheimnis, das die Zeiten überdauert hat. Was kann es sein, das die Schicksale einer spanischen Wissenschaftlerin, eines New Yorker Kryptologen und eines Geheimkurieres aus dem Andalusien des 16. Jahrhunderts miteinander verbindet? Wo liegt die geheime Verbindung zwischen dem alten, legendenumwobenen Antigua, Jerusalem, Mekka und Mesopotamien? Und warum bieten zwei mächtige Geheimdienste alles auf, um an dieses Geheimnis zu gelangen?" Soviel zum Buch. Geschickt versteht es der Autor, die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verweben. Leider sind die Kapitel entgegen meiner Lesegewohnheit sehr, sehr lang. Dadurch wird das Lesen manchmal ein wenig anstrengend. Aber weglegen??? Sicher nicht. Jede einzelne Seite hat sich gelohnt, auch wenn es kein richtiger Pageturner war - ein Erlebnis war es aber auf jeden Fall!!!
"Ein Schuss zerreißt die Stille des Canyons. Wenig später findet der Abenteurer Tom Broadbent einen tödlich verwundeten Archäologen. Mit letzter Kraft vertraut ihm dieser ein Notizbuch an, das mit verschlüsselten Informationen gefüllt ist. Doch wer wäre bereit, dafür über Leichen zu gehen? Tom bleibt nicht viel Zeit, um die Antwort auf diese Frage zu finden denn die Polizei hält ihn für den Mörder. Als er mit Hilfe eines Kryptologen endlich den Code entschlüsseln kann, wird klar, dass der Canyon seit Jahrhunderten ein unglaubliches Geheimnis hütet ... " "Der Canyon" ist die Fortsetzung von "Der Codex", wobei sich Fortsetzung lediglich auf die Personen, nicht aber auf die Handlung bezieht. Die Handlung ist recht spannend, die Lösung ist einfach und verblüffend, aber auch ein wenig zu unglaublich... Trotzdem eignet sich das Buch als Strandlektüre oder während lauer Sommerabende - natürlich darf es jedermann auch im Winter lesen...
"Der Codex" von Douglas Preston
Ich habe sie alle gelesen, die Bücher von Lincoln Chield und Douglas Preston. Und ich bin immer wieder fasziniert, wie die beiden Schriftsteller einen Spannungsbogen aufbauen können. Beide Autoren schreiben nun auch eigene Bücher. Douglas Prestons "Der Codex" hat mir sehr gut gefallen. Es ist nicht sooooooooooooo fantastisch wie die beiden Autoren sonst schreiben. Aber vielleicht macht es dies gerade aus. Denn es bleibt eine Mischung aus Indiana Jones, Quatermain und Co. Und gerade das macht einfach Spass. Zum Inhalt: "Tom, Philip und Vernon sind seit Jahren zerstritten. Doch dann verschwindet ihr Vater und mit ihm seine wertvolle Kunstsammlung. Die Brüder erhalten von ihm eine Botschaft: Nur wenn sie ihn gemeinsam aufspüren, können sie ihr Erbe retten. Was die drei nicht ahnen: Zu den Schätzen des Vaters gehört auch ein altes Maya-Buch, das sie in Lebensgefahr bringt." Noch Fragen? Nein? Dann steht ja dem Lesevergnügen eigentlich nichts mehr im Wege, oder?
"Das Schattenrittual" von Eric Giacometti und Jacques Ravenne
Wieder einmal ein Buch, das wirklich lesenswert ist. Spannung und Unterhaltung gehen Hand in Hand. Genauso gehört es sich, schliesslich soll das Lesen solcher Lektüre auch Entspannung mit sich bringen. Zum Inhalt: "In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs verschwindet ein geheimes Freimaurer-Archiv spurlos aus dem Bunker der Reichskanzlei. 60 Jahre später macht ein Archäologe in Jerusalem eine unfassbare Entdeckung und stirbt kurz darauf einen qualvollen Tod. Zur gleichen Zeit wird bei einem Empfang in der französischen Botschaft in Rom eine junge Frau auf ähnliche Weise ermordet. Antoine Marcas, Kommissar und Freimaurer, ist vor Ort und beginnt zu ermitteln. Schon bald erfährt er von weiteren Morden, die alle nach demselben, jahrtausendealten Ritual begangen wurden... " Fazit: sehr empfehlenswert!
"Cantus - Fluch der Wüste" von Brigitte Aubert
"Zehn Forscher sind auf dem Weg durch die große Salzwüste Zentralasiens, um nach Relikten aus der Bronzezeit zu suchen. Unverhofft stoßen sie auf eine merkwürdige Steininschrift, die viele Tausende Jahre alt zu sein scheint. Roman, der Führer der Expedition, steht vor einem Rätsel und fühlt sich plötzlich auf unerklärliche Weise bedroht. Seine düsteren Vorahnungen bewahrheiten sich, als sie in dem kleinen Dorf Kutchah ankommen. Ein Bild des Schreckens bietet sich den Forschern: Allen Dorfbewohnern sind die Kehlen durchgeschnitten worden, und die den Frauen zugefügten Wunden erinnern an die Inschriften auf den Steinen. Welches düstere Geheimnis birgt die Wüste? " Klingt doch spannend, oder nicht? Ist es aber nicht. Denn die Geschichte driftet ungefähr in der Mitte unheilvoll ab - ins märchhaft Mystische und unglaublich Fantastische. Nur leider wird die Story dadurch nicht besser, sondern schlechter - und zwar grottenschlecht. Neandertaler und Co in Ehren, aber ich war froh, als ich dieses Buch durch hatte. Ich führe dieses Werk als schlechte Ausnahme auf. Denn ehrlich; besser Finger weg (ausser man bekundet Freude, sich durch ein Buch zu quälen...)
"Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling
Der deutsche Komiker Hape Kerkeling ist urkomisch. Nicht nur im Fernsehen, sondern auch als Reiseberichterstatter. In seinem Buch "Ich bin dann mal weg" beschreibt er die Erlebnisse auf dem Pilgerweg von Frankreich nach Spanien. Zuweilen urkomisch, dann wieder besinnlich, mal launisch, dann wieder fröhlich, ein Pageturner!!!
Ich kann verstehen, wenn es viele Skeptiker gibt, die Kerkelings nicht immer spitzen Feder misstrauen. Aber zu Unrecht.
"Das Buch der Namen" von Jill Gregory und Karen Tintori
Ehrlich gesagt hätte ich es nicht gedacht, dass zwei Frauen einen solchen Knaller schreiben. Ja, in dieser Hinsicht bin ich voller Vorurteile (gewesen). Was solls, "Das Buch der Namen" ist wirklich eines der besten Bücher dieses Genres, dass ich gelesen habe. Zum Inhalt: "Alles beginnt mit einer Ausgrabung in Sakkara, Ägypten: Jahrelang hatte Sir Rodney nach dem Manuskript gesucht. Nun hält er es endlich in den Händen. Wenige Minuten später ist er tot. Damit nimmt eine rätselhafte Mordserie ihren Lauf. Auf der ganzen Welt werden Menschen getötet, die bestimmte Namen tragen. Und nur David Shepherd kann das Morden stoppen. Denn er ist der Einzige, der die Namen kennt. " Aufgrund dieses Klappentextes habe ich es gekauft, und ich wurde nicht enttäuscht. Spannung pur, ein echter Pageturner. Geeignet für Ferien, Badewannenaufenthalte, ungefähr drei schlaflose Nächte etc. Unbedingt reinziehen!!!
"Creepers" von David Morrell
Klang spannend: "In einer kalten Oktobernacht dringt eine Gruppe von fünf Abenteurern in ein ehemaliges Luxushotel ein. Das Paragon Hotel ist vor hundert Jahren von einem exzentrischen Millionär in Form einer Maya-Pyramide erbaut worden - und es steht seit dreißig Jahren leer. Die fünf Eindringlinge suchen den ultimativen Kick. Doch der kommt ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten. In dem halb verfallenen Gebäude ist die Vergangenheit unerwartet lebendig - und hinterhältig. Und sie fordert einen hohen Preis: Die Nacht verwandelt sich in einen Alptraum des Schreckens, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint ... " Es ist durchaus lesenswert, auch wenn es ein wenig nach Absurdisdan abdriftet: überraschende Wendungen, die nicht immer nachvollziehbar sind. Aber es passiert einiges, hat schaurig schöne und spannende Textpassagen. Deshalb: Prädikat lesenswert.